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Unsere FahrertreffenTixi-EA`s nutzten die Zeit für den Austausch

Von Doris Averkamp-Peters 2008
Tag für Tag sorgen die ehrenamtlich Fahrerinnen und Fahrer (EA`s) des Vereins Tixi Sarganserland Werdenberg dafür, dass der Fahrdienst für Betagte und Behinderte reibungslos rollt. Am traditionellen «Fahrerhöck» dankte ihnen der Vorstand für das wertvolle soziale Engagement.
Oberschan
«In Zukunft wird das Tixi noch mehr als bisher auf euch EA`s angewiesen sein», begrüsste Margrith Nigg, Präsidentin der Verein Tixi Saganserland Werdenberg, die zahlreichen ehrenamtlichen Fahrerinnen und Fahrer die der Einladung nach Oberschaan gefolgt waren. Für einmal ging es nicht darum betagt und behinderte Mitmenschen bezahlbare Mobilität zu ermöglichen, das gesellige Zusammensein, der persönliche Kontakt standen am Samstagabend im Mittelpunkt.
Weniger RAV-Fahrer........
Der Grund für den vermehrten Einsatz der Ehrenamtlichen steht im direkten Zusammenhang mit dem Rückgang der Arbeitslosigkeit und dem damit verbundene Mangel an so genannten RAV-Fahrern, also Fahrern die vom Regionalen Arbeitvermittlungszentrum gestellt werden. «Dass weniger Menschen von Arbeitslosigkeit betroffen sind, ist unbestritten sehr positiv», so Nigg, «für uns bedeutet es jedoch, dass wir immer mehr Fahrten mit den Ehrenamtlichen abdecken müssen. Momentan stehen noch drei RAV Fahrer im Einsatz. Hinzu kommt, dass das Bedürfnis nach Tixi-Fahrten nach wie vor steigt. Nigg dankte allen Anwesenden für ihren engagierten Einsatz, die grosse Unterstützung und die wertvolle Arbeit. Nur gemeinsam sei es überhaupt möglich den Fahrdienst für Betagte und Behinderte seriös zu betreiben.
20 Neue im Team
Durchwegs positives wusste Kurth Tschumper, Vorstandmitglied und Leiter des Fahrdienstes, zu berichten. «20 neue ehrenamtliche Fahrerinnen und Fahrer sind im vergangenen Jahr zu uns gestossen.» Was Tschumper besonders freut, sechs von ihnen kommen aus Walenstadt und Flums. «Dieser Teil des Gebiets war bisher sozusagen «Brachland», so Tschumper. Mit entsprechenden Folgen, musste doch bei Fahrten innerhalb Walenstadts bisher ein Fahrer aus Mels ausrücken. Eine der Neuen ist Ursi Wildhaber aus Flums. «Als Bäuerin habe ich gelegentlich freie Zeit, die ich gerne sinnvoll nutzen wollte», begründet Wildhaber ihr Engagement. Sie habe des Öfteren das Tixi-Auto gesehen und gedacht, dass wäre doch eine passende Aufgabe. Seit Februar ist sie nun zweimal in der Woche für das Tixi unterwegs.
EA`s besser erfassen
Nun gebe es, laut Tschumper, nur noch einen «weissen Flecken» auf der Landkarte des Vereins, und das sei Sevelen. Der Fahrdienstleiter liess es sich nicht nehmen den drei Disponentinnen des Vereins ein besonderes Lob auszusprechen. «Sie haben wirklich alle Hände voll zu tun, um die vielen Fahrten abzudecken - notfalls telefonieren sie eine Stunde bis sie einen Fahrer finden.» Damit sie in Zukunft gezielter Fahrerinnen und Fahrer anvisieren können, erarbeitet die Geschäftleiterin Ursula Hirsbrunner momentan ein System, welches die 74 Ehrenamtlichen und deren Verfügbarkeit besser erfasst. Nach dem kurzen Infoteil ging die «Tixi-Familie» zum gemütlichen Teil des Fahrerhöcks über, der in diesem Jahr zum ersten Mal in Oberschaan stattfand. Fahrerinnen und Fahrer, Disponentinnen, Geschäftsleitung und Vortand nutzten die Gelegenheit um die persönlichen Kontakte zu vertiefen angeregt über den Fahrdienst zu diskutieren.
Ohne die Ehrenamtlichen rollt das Tixi nicht

Von Doris Averkamp-Peters
2007
Mit dem «Fahrertreffen», der am Samstag im Klubhaus des Ornithologischen Vereins Wartau stattfand, dankte der Vorstand des Tixi Sarganserland Werdenberg seinen ehrenamtlichen Fahrerinnen und Fahrer für ihren vorbildlichen Einsatz.
Weite,
Ein feines Abendessen, beschwingte Musik und ausgiebig Gelegenheit zum Fachsimpel bot das Treffen der ehrenamtlichen Tixi «Fahrerhöck», zu dem Margrith Nigg, Präsidentin des Tixi Sarganserland Werdenberg zahlreiche ehrenamtliche Fahrerinnen und Fahrer begrüssen durfte. Ihnen, sowie dem Vorstand, den Disponentinnen, den Wagenwarten und der Geschäftsleitung sprach die Präsidentin am Samstag ihren herzlichen Dank für die geleistete Arbeit aus. Ohne das uneigennützige Engagement aller Beteiligten funktioniere der Fahrdienst für betagte und behinderte Menschen nicht. «Damit das Tixi weiter rollen kann, werden die Ehrenamtlichen in Zukunft noch mehr zum Einsatz kommen, als das bisher der Fall war», liess Nigg wissen. Ein Grund für den vermehrten Einsatz Ehrenamtlicher ist die anhaltend gute Konjunktur und der damit verbundene Rückgang an Fahrern der Regionalen Arbeitsvermittlung (RAV). Diese an sich positive Entwicklung, sowie die Tatsache, dass die Nachfrage an Tixi-Fahrten stetig wachse, stellen den Verein vor neue Herausforderungen. Dessen ungeachtet blickt die Präsidentin zuversichtlich in die Zukunft – nicht zu Letzt weil sie auf die treuen und engagierten Ehrenamtlichen zählen kann. Wünsche werden berücksichtigt. Ehrenamtliche zu finden und sie für eine lange und erfolgreiche Zusammenarbeit zu gewinnen ist eine der anspruchsvollen Aufgabe, welche der Verein mit Erfolg meistert. Damit sich die ehrenamtlichen Fahrerinnen und Fahrer wohl fühlen, gehen die Verantwortlichen auf die Wünsche jedes Einzelnen ein. So können die EA`s, wie sie Vereinsintern genannt werden, mitteilen an welchen Tagen und zu welchen Zeiten sie ihren Einsatz leisten wollen. Sie können wählen, welches Tixi-Fahrzeugmodell sie steuern wollen und sie erhalten eine seriöse Instruktion auf dem gewählten Fahrzeug. Willkommen sind selbstverständlich auch jene, die ausschliesslich mit dem eigenen Auto fahren. Nicht weg zu denken im Zusammenhang mit der guten Betreuung der Ehrenamtlichen ist der jährliche «Fahrerhöck». Er ist ein Dankeschön für alle EA`s und bietet die wichtige Gelegenheit, die Kameradschaft zu pflegen und anstehende Fragen zu diskutieren. Den Fahrgästen Sicherheit vermitteln. Einer der dieses Angebot gerne nutze, war Mario Viecelli aus Azmoos. Sein Kommentar: «Das Tixi hat sich in den vergangenen Jahren personell, organisatorisch und in Sachen Fahrzeuge und Fahrerausbildung sehr positiv entwickelt.» Viecelli weiss wovon er spricht. Zuerst als Ehrenamtlicher, später als RAV-Fahrer und heute wieder als Ehrenamtlicher dabei, kennt er den Fahrdienst für betagte und behinderte Menschen seit Jahren. Was ihn immer wieder für den gemeinnützigen Einsatz motiviert, ist das gute Gefühl, dass sich bei ihm einstellt, wenn sich seine Fahrgäste sicher und wohl fühlen. Aus diesen Begegnungen schöpft der leidenschaftliche Autofahrer Kraft für den Alltag: «Gerade in der schwierigen Zeit meiner Arbeitslosigkeit hat mir diese Aufgabe wertvolles Selbstvertrauen geschenkt.
Ehrenamtliche sind immer willkommen
Für die 45 bis 60 Fahrten, welche die Disponentinnen durchschnittlich pro Tag einteilen, standen vor einem Jahr neben den rund 55 ehrenamtlichen Fahrerinnen und Fahren bis zu neun Fahrer der Regionalen Arbeitsvermittlung im Einsatz. Dank der guten Konjunktur sanken die Arbeitslosenzahlen und heute sind nur noch vier bis fünf RAV-Fahrer für das Tixi unterwegs. Damit der Tixi-Fahrdienst seine Dienstleistung – Mobilität zu günstigen Tarifen für Betagte und behinderte Menschen – auch in Zukunft flächendeckend anbieten kann, werden nach wie vor ehrenamtliche Fahrerinnen und Fahrer gesucht.
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So kann das Tixi Sarganserland Werdenberg weiterrollen

Von Doris Averkamp-Peters
2006
Seit fünf Jahren und mit rasant steigender Beliebtheit rollt das Tixi Sarganserland-Werdenberg im Dienst behinderter und älterer Menschen. Am jährlichen Fahrertreffen feierte der Vorstand gemeinsam mit den ehrenamtlichen Fahrern die erfreuliche Entwicklung.
Weite,
«Ohne die ehrenamtlichen Fahrerinnen und Fahrer würde das Tixi nicht funktionieren», betonte Margrith Nigg, Präsidentin des Vereins Tixi Sarganserland-Werdenberg anlässlich des Fahrertreffens, welches am Samstag in der Klubhütte des Ornithologischen Vereins Wartau stattfand. Margrith Nigg nutzte das Jubiläumstreffen, um den zahlreichen Ehrenamtlichen, die der Einladung gefolgt waren, herzlich für ihren uneigennützigen Einsatz zu danken. Nebst viel Lob genossen die Fahrerinnen und Fahrer den Gedankenaustausch in gemütlicher Runde und das feine Abendessen, welches einmal im Jahr als Lohn für den en-gagierten Einsatz vom Verein Tixi Sarganserland-Werdenberg offeriert wird.
Ehrenamtliche willkommen
Margrith Nigg erachtet den Fahrdienst für behinderte und ältere Menschen als wichtige Institution. Dass sie mit ihrer Einschätzung richtig liegt, zeigt der sprunghafte Anstieg der Fahrten in den vergangenen zwei Jahren. Die drei Fahrzeuge des Vereins, welche in Mels, Azmoos und Buchs stationiert sind, sind ausgebucht. Stark zugenommen habe, so der Leiter des Fahrdienstes, Kurt Tschumper, die Nachfrage nach Rollstuhlfahrten. Als Gründe für den Erfolg des Fahrdienstes nannte er die zunehmende Professionalisierung des Tixi und das «sagenhafte Team», bestehend aus den langjährigen Disponentinnen, der seriösen Geschäftsleitung, den einsatzbereiten ehrenamtlichen Fahrerinnen und Fahrern, den zuverlässigen Wagenwarten, den motivierten Fahrern der Regionalen Arbeitsvermittlung (RAV) und nicht zuletzt dem engagierten Vorstand. Margrith Nigg und Kurt Tschumper wagten am Jubiläumstreffen auch einen Blick in die Zukunft. Geprüft werde derzeit, so die Präsidentin, wie man der hohen Nachfrage an Rollstuhlfahrten gerecht werden könne.
Dank Tixi mehr Lebensqualität
Neben den ehrenamtlichen Fahrern sind es die RAV-Fahrer, die für einen reibungslosen Betrieb des Tixi sorgen. Sie sind in der Regel sechs Monate für den Verein unterwegs. «Das Programm ist äusserst beliebt und oft bleiben die RAV-Fahrer als Ehrenamtliche bei uns», liess Tschumper nicht ohne Stolz wissen. Einer von denen, die dabeigeblieben sind, ist Frank Hollihn aus Buchs. Er fährt mittlerweile als Ehrenamtlicher, wenn die RAV-Fahrer ausgebucht sind, hauptsächlich jedoch abends und am Wochenende. Ausserdem ist er als Wagenwart in Buchs für die Sicherheit und Pflege des Tixi-Busses verantwortlich. «Wenn ich die Schicksale der Fahrgäste sehe, bin ich sehr dankbar, dass es mir so gut geht», erklärte Hollihn. Es bereite ihm grosse Befriedigung, wenn behinderte und ältere Menschen dank seinem Engagement mehr Lebensqualität erhielten. Hollihn betonte in diesem Zusammenhang wie wichtig es sei, nicht nur Fahrten aus medizinischen Aspekten zu absolvieren, sondern wie bis anhin auch Besuche, Einkäufe oder Coiffeurbesuche zu ermöglichen.
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